Ihre Fragen, unsere Antworten

  • Ja. Wenn Sie eine raumlufttechnische Anlage haben (z. B. zentrale Klimaanlage) und die Luft in Ihrem Gebäude umwälzen um Energie zu sparen, sollten Sie spätestens jetzt vom Umluftbetrieb auf kompletten Zuluft-Betrieb umschalten. So steigt die Belüftungsrate im Gebäude und die Konzentration von ggfs. virenbeladenen Aerosolen sinkt. Außerdem verringert oder verhindert sogar das Abschalten der Umluft die Ausbreitung des Virus im gesamten Gebäude.

     

    Ansonsten empfiehlt sich ergänzend regelmäßiges Stoßlüften der Räume nach einem Belegungsplan - eine Raumluftüberwachung mittels eines CO2-Sensors (sogennanter Luftgüte-Sensor) kann hier eine gute Unterstützung sein: ab Werten von 1100 ppm sollte dringend gelüftet werden. (Merke: die DIN 1946-6 fordert z. B. einen Außenluftvolumenstrom von 30 m³/h pro Person.) "Ein Schutzkonzept, das allein auf das freie Lüften vertraut, ist einfach umsetzbar, aber es bietet nur ein Minimum an Sicherheit, da es keinerlei Schutz vor einer direkten Infektion gewährleistet. Infektionen werden bei diesem Konzept billigend in Kauf genommen." (Studie: Schulunterricht während der SARS-CoV-2 Pandemie ‒ Welches Konzept ist sicher, realisierbar und ökologisch vertretbar? - Kähler, Fuchs, Mutsch, Hain; Universität der Bundeswehr München, Neubiberg 2020)

     

    Wenn Sie Ihre Klimaanlage bereits im 100%-Zuluftbetrieb betreiben, den Luftstrom erhöht und die Filter aufgerüstet haben, sollten Sie noch zusätzlich hochwertige Umluftreiniger verwenden, um die Aerosollast punktgenau zu reduzieren. Denn standardmäßige Raumluftanlagen sind auf die Komfortlüftung ausgelegt und nicht die Reduktion von schädlichen Virenbelastungen. Mobile Raumluftreiniger sind dann insbesondere von Vorteil, wenn aufgrund der Witterung oder auch baulicher Maßnahmen eine kontrollierte Stoßlüftung nicht unbedingt möglich ist (z. B. zu starker Kälteeinzug oder zu wenige Fenster lassen sich öffnen).

     

    Der Vorteil von Luftfiltern und Luftreinigern besteht darin, dass eine deutlich höhere Filtereffizienz in Räumen erzielt werden kann, in denen dies sonst nicht möglich wäre.

     

    Eine Studie der Bundeswehr hat 2020 ergeben, dass sich mit entsprechenden Volumenströmen wie z. B. 1000 m³/h, "die Aerosolkonzentrationen selbst in Räumen mit einer Fläche von 80 m² je nach Volumenstrom in 6 ‒ 15 Minuten halbieren lässt. Bei Räumen mit 20 m² wird eine Halbierung je nach Volumenstrom in 3 ‒ 5 Minuten realisiert. Es ist daher mit Raumluftreinigern möglich, die Aerosolkonzentration in Räumen kleiner und mittlerer Größe problemlos auf einem niedrigen Niveau zu halten." (Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren? von: Kähler, Fuchs, Hain - Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, August 2020)

     

    Hier setzt PORTAFIL an und unterstützt Sie bei der Schaffung sauberer Atmosphären in schlecht oder kaum belüfteten Räumen oder in Räumen, die hohe Ansprüche an einer möglichst virenarmen oder staubarmen Umgebung haben.

  • Prinzipiell ist ein Aufheizen von Filterkomponenten, die UV-Bestrahlung oder Ionisierung der Luft bzw. eine elektrostatische Abscheidung von Staub möglich und wird in der professionellen Filtertechnik auch angewendet. Dann allerdings in speziellen und genau umrissenen Anwendungen, meist als ergänzende Maßnahmen und insbesondere bei Anwendungen, die entsprechenden Platz dafür haben und von Fachpersonal bedient werden.

     

    Deswegen ist weniger machmal mehr: Sicher kann man einen Filter aufheizen, um eventuelle Keime abzutöten. Aber wenn schon, dann bitte richtig: und zwar mit feuchter Wärme bei 70° für 60 Minuten (Studie: Effect of moist heat reprocessing of N95 respirators on SARS-CoV-2 inactivation and respirator function; Daeschler, et. al., Canadian Medical Association Journal (2020; DOI: 10.1503/cmaj.201203) oder Sterilisation mit trockener Hitze bei 180°C für 2 Stunden. Das ist in der Raumlufttechnik sicherlich nicht praxistauglich oder auch eine Gefahrenquelle. Vor allem ist es nicht erforderlich, da Filter ab der Klasse H13 (in PORTAFIL sogar H14) relevante Biostoffe zurückhalten. Zudem fehlt es an dem notwendigen feuchten Milieu und einer ungenügenden Durchströmung um z. B. Schimmel zu begünstigen.

     

    Eine Lichtbestrahlung mit UV-C ist hier hilfreich für die Filteroberflächen, hilft aber auch nicht allein für die Luftreinigung bzw. kann nur ergänzend sein. Um die Luft allein mit UV-C-Strahlung zu reinigen (d. h. Biostoffe effizient zu inaktivieren) ist eine gewissen Kontaktstrecke notwendig. Das ist die Strecke, die bei einer gegebenen Luftgeschwindigkeit durchlaufen werden muss. Und hier erreicht man schnell mehrere Meter, die z. B. mobile Raumluftreiniger gar nicht bereitstellen können. Das gleiche gilt für Aktivkohlefilter, die auch nur eine begrenzte Lebenszeit haben und - bei zu kleinen Kontaktstrecken - schnell getauscht werden müssen.

     

    UV, Aktivkohle, Temperatur und mehr sind nur ergänzende Maßnahmen, die sinnvoll kombiniert werden müssen und bestimmte technische Voraussetzungen bedürfen. Mobile Raumluftreiniger können aufgrund der Baugröße und auch den geforderten und notwendigerweise erhöhten Luftleistungen diese meist nicht bereitstellen.

     

    PORTAFIL nutzt verlässliche Filtertechnik nach Industriestandard und aus der Erfahrung der ILT von über 35 Jahren in der Prozesslufttechnik. Hygieneinspektionen sind - falls gefordert - im drei Jahres Turnus durchzuführen. Filterwechsel erfolgen im Rahmen eines individuellen Wartungsplans. Nicht mehr und nicht weniger.

     

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  • PORTAFIL ist mit dem Know-How der ILT Industrie-Luftfiltertechnik aus der Prozeslufftechnik entwickelt worden. Und von Grund auf für den Einsatzweck: "Mobile Raumluftfiltration zur Reduktion von Feinststäuben und Aerosolkonzentrationen in öffentlichen und gewerblichen Bereichen".

     

    Anders als andere Hersteller konnten wir uns daher auf diese Punkte genau konzentrieren:

    • Luftführung: wir führen die Luft vertikal durch das Gehäuse vom Boden aus; d. h. für den Anwender: es werden keine Festpartikeln vom Boden aufgewirbelt; außerdem kann die Luft wahlweise über eine sogenannte Quelllüftung (mittels unseres Aufsatzes "airDOME") in direkter Kopfhöhe verteilt werden oder über eine turbulente Mischströmung über weitere Strecken im Raum.
    • Filterfläche: der Filter ist mit Toleranzen nach oben auf die Filterflächenbelastung ausgelegt; d. h. für den Anwender: er kann wirklich sicher sein, dass das Filterelement auch gemäß der erlaubten Parameter betrieben wird - und nicht nur aufgrund der Größe in ein Gehäuse gebaut wurde, weil es konstruktiv grade passte.
    • Absaugleistung: die Absaugleistung ist auf den Filter abgestimmt; d. h. für den Anwender: der Filter wird nicht übermäßig belastet und kann voll und ganz seine Funktion erfüllen - hier gilt das gleiche wie bei der Filterfläche. Zudem ist die Absaugleistung mit 1000 m³/h so ausgelegt, dass vernünftige Umwälzraten erreicht werden.
    • Filtereffizienz: E12? H13? HEPA? Viele Anwender wissen gar nicht, was damit gemeint ist - zumal HEPA kein geschützter Begriff ist. Wir haben den Filter in PORTAFIL auf den höchsten und vernünftigsten Standard ausgelegt: H14 zertifiziert mit ULPA-Material; d. h. für den Anwender: Sie bekommen mindestens eine Abscheidung von Partikeln im Bereich 0,1 bis 0,3 µm zu 99,995% - bei uns aber konkret die Abscheidung von Partikeln und Viren ab 122 Nanometern (0,122 µm) zu 99,9996%. Und das ist der Bereich, der sonst nur in der Pharmatechnik bei der Medikamentenherstellung verwendet wird. Aerosole mit dem Coronavirus haben hier kaum eine Chance.
    • Praxistauglichkeit: Wir wollten, dass das Gerät vor allem eins leistet: seine Arbeit. Ohne dabei aufzufallen. Deswegen haben wir die Bedienung auf das einfachste reduziert, die Abmessungen klein gehalten, alles mobil (oder auf Wunsch: als Standgerät) und stabil gestaltet und dem Anwender die Kontrolle überlassen, wie viel Luft umgewälzt werden soll. Mindestens wird die Luft in einem Raum von 13 x 5 m (65 m²) und 3 m Deckenhöhe (= 195 m³ umbauter Raum) ca. 4 Mal pro Stunde umgewälzt. Zudem sind alle Teile des Gerätes gut zugänglich und einfach zu warten. Das Gerät ist als Plug-n-Play ausgeführt, das heißt: Stecker einstecken, fertig. Sie müssen keine Installationsarbeiten durchführen. Und zu guter letzt: PORTAFIL sieht auch noch schick aus. Auf Wunsch mit individualisierten Farbgebungen.
  • PORTAFIL misst 50 x 50 cm bei einer Höhe von 115 cm (oder 180 cm mit optionalem airDOME-Aufsatz). Das Gerät passt so einfach durch auch schmale Türen und nimmt im Büroeinsatz wenig Platz ein.

     

    PORTAFIL ist mobil auf vier feststellbaren Rollen (auf Wunsch auch als Standgerät) und mit rund 43 kg gut zu bedienen und zu positionieren.

     

    Das Gerät ist als Plug-n-Play ausgeführt, das heißt: Stecker einstecken, fertig. Sie benötigen keine Installationsarbeiten.

     

    Die technischen Daten finden Sie hier:

     

    Alle Leistungsdaten

  • Hier finden Sie alle Leistungsdaten und das Datenblatt:

     

    Zur Seite "Leistungsdaten"...

  • Bild: Raumlufttechnische Anlagen in Zeiten von Covid-19, April 2020, VDMA Frankfurt, Fachverband Allgemeine Lufttechnik

    Die kurze Antwort ist: "Ja, mit der Filterklasse H14; diese erreicht mindestens 99,995% Gesamtabscheidegrad." In PORTAFIL, zertifiziert mit H14 (DIN EN 1822-1:2019 (ISO 45H gem. ISO 29463-1:2017)), setzen wir für höhere Sicherheitsreserven sogar einen Filter ein, der noch höherwertigeres Material nutzt und einen nachgewiesenen Abscheidegrad von 99,9996% für Partikel ab 122 Nanometern erreicht.

     

    Wie werden Filter klassifiziert? Filter werden anhand der Größe und dem Anteil in Prozent der Partikel klassifiziert, die sie abscheiden. Bei sogenannten "Schwebstofffiltern" - also Filtern, die zur Abscheidung von Kleinstpartikeln wie Bakterien, Pollen, Staub, Rauch und vielem mehr entwickelt werden - zählt die sogenannte "MPPS" (most penetrating particle size). Das ist die Größe, die am schwersten abzuscheiden ist und im Bereich 0,1 bis 0,3 Mikrometer liegt. Das sind 100 bis 300 Nanometer.

     

    In der Praxis werden EPA, HEPA und ULPA-Filter unterschieden mit der Nummerierung von 10 bis 17. Je höher die Zahl, desto besser die Filtration. Ein H13-Filter erreicht so einen Gesamtabescheidegrad von 99,95%, ein H14-Filter von 99,995%. Das H steht für "HEPA" und bedeutet "High Efficiency Particulate Air" (Hochleistungs-Partikelfilter).

     

    Der Abscheidegrad wird in der Filtertechnik bei noch komplett unbeaufschlagtem Filter (also: „komplett sauberem Filter“) gemessen. In der Praxis nimmt der Abscheidegrad bei zunehmender Filtersättigung (also je "voller" der Filter wird) sogar noch zu.

     

    Die Virenlast, sofern überhaupt eine vorhanden ist, wird hinter einem Filter der Klasse H14 selbst in der unvorteilhaftester Situation kaum für eine medizinische Relevanz reichen.

     

    Ein Virus kann einen Durchmesser von 25 Nanometern (Polio) bis 300 Nanometern haben (Tabakmosaikviren), Grippeviren (100 nm) und Coronavirus (120 nm); der Virus wird dann aber in seiner tatsächlichen „Ur-Form“ beschrieben, vorliegend als „Virion“ (also: einzelnes Virus-Partikel außerhalb einer Zelle).

     

    In der Regel liegen Viren wie z. B. das Coronavirus aber in einem Aerosol gebunden vor  (Stichwort: „Tröpfcheninfektion“). Das heißt z. B. in einzelnen kleinsten Tröpfchen in der Atemluft. Diese Aerosolpartikel haben einen Durchmesser im Bereich von 500-1000 Nanometern und werden durch PORTAFIL in jedem Fall abgeschieden, wobei die Viren durch Diffusion, Sperreffekt und Elektrostatik im Filter verbleiben, dort austrocken und nach ca. 3-12 Stunden inaktiviert sind, das heißt absterben.

     

    PORTAFIL wälzt die Luft in einem Raum von 13 x 5 m (65 m²) und 3 m Deckenhöhe (= 195 m³ umbauter Raum) mindestens ca. 4 Mal pro Stunde um und erreicht hier eine hocheffektive Aerosolreduktion.

  • Das Virus stirbt im Filter ab. Untersuchungen haben gezeigt, dass Viren auf Oberflächen maximal bis zu 3 Tagen überleben können. In der Regel sterben Viren in Filtern schneller ab, da sie schneller austrocknen und das im Filter herrschende Milieu keine virale Verbreitung begünstigt.

  • PORTAFIL ist ein hochwertiger Baustein für eine saubere Raumluftatmosphäre und Ihr Raumluftkonzept. Aber PORTAFIL ist kein Ersatz für die ausreichende Belüftung eines Raumes! Ein Raumluftkonzept ist nur erfolgreich, wenn alle Bausteine berücksichtigt und kombiniert werden. Dazu gehört immer eine regelmäßige Fensterlüftung bzw. eine Frischluftzufuhr oder der Zuluftbetrieb Ihrer zentralen Lüftungsanlage. Denn das kann PORTAFIL: die Aerosolmenge reduzieren und diesbezüglich notwendige Stoßlüftungen auf ein Mindestmaß verringern.

     

    Auch ist PORTAFIL kein Ersatz für Alltagsmasken bzw. den Mund-Nasen-Schutz! Das Gerät verringert hocheffektiv die Aerosollast im gesamten Raum, kann allerdings auch nicht verhindern, dass z. B. von Personen auf kurzem Weg Viren freigeben werden wenn der Sicherheitsabstand unterschritten wird.

     

    Ebenfalls ist PORTAFIL nicht für den Einsatz in Produktionsumgebungen geeignet wie z. B. Schweißarbeitsplätzen oder Maschinenabsaugungen oder für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie. Spezielle Lösungen hierfür finden Sie auf unserer Hauptseite:

     

    Zu den Produktlösungen der ILT...

     

     

  • Der Hauptfilter (die runde Patrone) sollte mindestens einmal im Jahr geprüft und spätestens alle zwei Jahre bzw. 9000 Betriebsstunden getauscht werden. Der Vorfilter (die grüne Kassette) dient dem Schutz des Gerätes vor grobem Staub und Partikeln und sollte mindestens alle zwei Monate geprüft und alle spätestens alle vier Monate bzw. 2000 Betriebsstunden getauscht werden. Das Gerät sollte mindestens alle zwei Jahre von Innen ausgesaugt und ggfs. gereinigt werden.

     

    Ein Virenausbruch hat keine Auswirkungen auf Ihren Wartungsplan. Sie müssen den Filter nicht wechseln. Auch besteht im Allgemeinen nur eine sehr geringe Wahrscheinlichkeit dafür, dass das Virus im Luftfilter über einen längeren Zeitraum am Leben bleibt, so dass das Infektionsrisiko beim Filterwechsel gering ist.

     

    Dennoch sollten beim Filterwechsel allgemeine hygienische Vorkehrungen getroffen werden, um die Exposition gegenüber Staub zu vermeiden. Und das empfiehlt sich eigentlich auch schon bei jedem hausüblichen Staubsauger: Tragen Sie eine vollständig bedeckende Kleidung (lange Ärmel und lange Hosen), tragen Sie Handschuhe, eine Atem-Maske und eine Schutzbrille. Legen Sie den gebrauchten Filter in einen Plastikbeutel, nachdem Sie ihn aus dem Luftreiniger entnommen haben, und verschließen Sie den Beutel, bevor Sie den gebrauchten Filter bewegen. Dies ist eine allgemein bewährte Vorgehensweise und eine wichtige Vorsichtsmaßnahme für allgemeine Lüftungsanlagen.

     

    Grundsätzlich sind die Stoffe im Filter festgehalten und verbleiben auch dort - insbesondere in hochwertigen Industrie-Prozessfiltern wie bei PORTAFIL. Und anders als bei Ihrem Staubsaugerbeutel zu Hause, bei dessen Wechsel sie wesentlich höheren Staub- und Biostoff-Konzentrationen ausgesetzt sind...

  • PORTAFIL ist ein professioneller mobiler Raumluftreiniger und kann in diesen gewerblichen bzw. öffentlichen Räumen eingesetzt werden:

    • Wartebereiche
    • Seminarräume
    • Pausenräume
    • Klassenzimmer
    • Kindergärten
    • Einzel- oder Großraumbüros
    • Praxisräume (ohne OP-Räume)
    • Gasträume in Hotels und Restaurants
    • Lobbys
    • Therapieräume
    • Pflegeheime
    • Verkaufsräume
  • Der Vorteil von Luftfiltern und Luftreinigern besteht darin, dass eine deutlich höhere Filtereffizienz in Räumen erzielt werden kann, in denen dies sonst nicht möglich wäre.

     

    Die Luftwechselrate bzw. Umwälzrate orientiert sich an der Raumgröße und der Nutzungsart. Während z. B. in einer Schulklasse eine 5-8 fache Luftwechselrate pro Stunde vorliegen sollte, liegt ein Büroraum bei einer Rate von 4-7 fach, der Verkaufsraum einer Apotheke bei 3 fach, ein Wartezimmer bei 3-6 fach. Natürlich bemisst sich die Rate auch an der Anzahl der Personen im Raum. Als Faustregel sollte gelten: setzen Sie einen PORTAFIL so ein, dass ein Raum 4 bis 6 fach umgewälzt wird. Bei größeren Räumen können Sie auch zwei Geräte an jeder Raumseite platzieren.

     

    So ergibt sich für eine Raumgröße von ca. 195 m³ umbauter Raum (13 m lang x 5 m breit x 3 m Deckenhöhe) eine 4fache Umwälzung zzgl. Leistungsreserven im Regelbetrieb.

      

    Eine Studie der Bundeswehr hat 2020 ergeben, dass sich mit entsprechenden Volumenströmen wie z. B. 1000 m³/h, "die Aerosolkonzentrationen selbst in Räumen mit einer Fläche von 80 m² je nach Volumenstrom in 6 ‒ 15 Minuten halbieren lässt. Bei Räumen mit 20 m² wird eine Halbierung je nach Volumenstrom in 3 ‒ 5 Minuten realisiert. Es ist daher mit Raumluftreinigern möglich, die Aerosolkonzentration in Räumen kleiner und mittlerer Größe problemlos auf einem niedrigen Niveau zu halten." (Können mobile Raumluftreiniger eine indirekte SARS-CoV-2 Infektionsgefahr durch Aerosole wirksam reduzieren? von: Kähler, Fuchs, Hain - Universität der Bundeswehr München, Neubiberg, August 2020)

  • PORTAFIL ist für alle Gewerbekunden und öffentlichen Einrichtungen erhältlich.

  • airDOME ist eine Erweiterung für PORTAFIL und sorgt für eine 360° Luftverteilung ab einer Höhe von 115 cm.

     

    Wir empfehlen airDOME zum Beispiel in Wartezimmer-Bereichen oder in Seminarräumen, wenn eine direkte Quelllüftung auf Kopfhöhe stattfinden soll. So steht eine saubere Atmosphäre "on-the-spot" noch schneller zur Verfügung. Dabei erfolgt die Luftführung durch ein spezielles Verfahren, das den Luftstrom gleichmäßig verteilt und austreten lässt und Zugerscheinungen vermeidet.

     

     

  • Nein. Das Schutzniveau des Filtersystems wird auf Grundlage der Gesamteffizienz aller Filterstufen bestimmt. Eine einstufige Filtration kann eine höhere Effizienz als eine zweistufige Filterung bieten, wenn dabei eine höhere Filterklasse zum Einsatz kommt. Eine Filterstufe kann auch in manchen Anwendungen effektiver sein, da sich schneller ein Filterkuchen aufbaut und somit der Abscheidegrad verbessert wird.

     

    Der Zweck der zweistufigen Filtration besteht hauptsächlich darin, die Lebensdauer von hocheffizienten Endfiltern zu verlängern oder funktionsrelevante Teile zu schützen.